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Feiertage

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Übersicht Feiertage in Griechenland


Die meisten Tradition und Feiertage, die heute in Griechenland gefeiert werden, sind religiöser Natur. Traditionen sowie auch Aberglaube variieren teilweise von Insel zu Insel, ja manchmal sogar von Dorf zu Dorf.

Nachfolgend einige der traditionellen griechischen Feiertage, die grösstenteils immer noch von allen Griechen gefeiert werden:

1.Januar - Protochronia
Agios Vasilios oder Protochronia (Neujahr) ist ein landesweiter Feiertag. Der Neujahrsgruss ist «Kali Chronia»

6. Januar - Theofania
Der «Tag der Erscheinung des Herren». Am 6. Januar ist Jesus von Johannes am Jordan getauft worden. Die Priester segnen an Küsten und Flussufern das Wasser. In einigen Gemeinden werfen die Priester ein Kreuz ins Wasser und die jungen Männer tauchen danach.

Karneval - Apokries
In Griechenland wird der KarnevalApokries" genannt; er beinhaltet zwei Wöchentliche Feiern, und zwar am Sonntag vor Weiss Karneval, und endet mit dem Beginn des Grossen Fastens, was auch «Kathari Deutera» der (Reine Montag - Rosenmontag) genannt wird. Alle verkleiden sich und haben Spass auf den Strassen und in den Bars und werfen dabei mit Konfetti. Die berühmteste Karnevalparade wird in der Stadt Patras abgehalten, wo alle den ganzen Tag tanzen und trinken.

25. Mai - Unabhängigkeitstag
Der 25. März ist ein Nationalfeiertag. Das Land gedenkt mit Umzügen und Paraden des Aufstandes gegen die Türken 1821. (siehe unter Nationalfeiertag)

Ostern - Pascha oder Lampri
Das Osterfest ist der höchste Feiertag im Jahr für die Griechen. siehe unter Ostern)

1.Mai - Protomaja
Wie viele andere Länder feiert Griechenland den Tag der Arbeit am 1. Mai. Während des Familienausflugs binden Frauen einen Kranz aus Knoblauch und Wildblumen, den sie an die Haustür, an den Balkon oder an das Auto hängen. Es soll das Böse abwehren

Pfingsten - Pentikosti
Sieben Wochen nach Ostern wird Pfingsten gefeiert. Im Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesem Tag in die Unterwelt zurück.

15. August - Kimisi tis Theotoku
Am 15. August feiern die Griechen "Maria Entschlafung" Da die Gottesmutter nach der orthodoxen Vorstellung nicht leibhaftig gen Himmel gefahren ist, begnügen sie sich, ihres Todes zu gedenken.

28. Oktober - Ochi-Tag
Der 28 Oktober, der zweite Nationalfeiertag in Griechenland, wird mit Festzügen und Tanz begangen. Der Tag erinnert an das «NEIN» (ochi), mit dem der griechische Diktator Metaxas 1940 Mussolinis Ultimatum, Truppen in Griechenland zu stationieren, zurückgewiesen hat. (siehe unter 2 Nationalfeiertage)

17. September – Gedenktag Widerstand Militär-Diktatur
Am 17. November wird in Griechenland der Opfer im Widerstand gegen die Militär-Diktatur (1967-1974) gedacht. Im November 1973 kam es zu  Studentenprotesten, die über eine Woche andauerten. Das Militär marschierte in die Universitäten ein, es gab viele Tote. Diese Krawalle trugen letztendlich mit zum Sturz der Militärregierung bei.

15. Dezember - Christugenna
Wie die westlichen Kirchen feiern auch die Griechen am 25. Dezember Weihnachten. Allerdings ist das Fest weniger bedeutend als Ostern. Der Brauch ist, dass an Heiligabend die Kinder in den Dörfern von Haus zu Haus gehen, und den Hausherren alles Gute wünschen, und dabei ein Weihnachtslied singen („Kalanda"). Danach werden sie mit Bonbons oder Geld belohnt werden.

Für das Abendessen, welches für Heiligabend vorbereitet wird, ist „das Brot Christi" („Christopsomo"), in Form von großen Stücken in verschiedensten Formen, an dessen Kruste sich Dekorationen befinden, die üblicherweise die Arbeiten darstellen, mit denen sich die Familie beschäftigt, etwas ganz typisches. An Heiligabend wird üblicherweise Fleisch angeboten, und zwar Lammfleisch und Schweinefleisch.

In den Haushalten Griechenlands war das Schmücken eines Weihnachtsbaumes nicht so weit verbreitet. Das, was zu Weihnachten nahezu jeden griechischen Haushalt schmückt ist Basilikum, welches um ein kleines hölzernes Kreuz gewickelt ist, und mit einem Draht über eine Schüssel mit Weihwasser befestigt wird. Einmal täglich taucht ein Mitglied der Familie, üblicher Weise die Mutter, das hölzerne Kreuz mit Basilikum in das Weihwasser und besprüht damit alle Räume im Haus. Auf diese Art und Weise, so sagt man, werden die bösen Geister – „Kalikanzaroi" vertrieben, die im Mittelpunkt der Erde leben, und über den Schornstein in ein Haus kommen.

Und dann gibt es natürlich noch viele andere Festtage. Hat ein Dorf einen Dorfheiligen, gibt es da jeweils ein grosses Fest. Auch sonst gibt es für jede Kirche ein grosses Kirchfest.

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